Wir das Team der Op. Pflege bestehen derzeit aus insgesamt 16 Voll- und Teilzeitkräften. Wir unterstützen alle operierenden Abteilungen.
P = professionell, persönlich
F = fürsorglich, fachkompetent
L = lebensnah, leistungsstark
E = effizient, einsatzbereit
G = Gewissenhaft, geduldig
E = engagiert, einfühlsam
aus: DBfK Berufsbild Krankenpflege im Op
Um auch langdauernde Operationen „durchzustehen“ brauchen wir im wahrsten Sinne des Wortes:
Unsere Aufgaben sind es:
Die Patienten rutschen, eventuell unterstützt durch ein Rollbord, auf den Op-Tisch, warmgehalten werden sie durch ein oder auch mehrere große Frotteetücher. Nachdem wir uns vorgestellt haben, erfragen wir ihren Namen, gegebenenfalls die zu operierende Seite und überprüfen es mit dem Op-Plan um Verwechslungen auszuschließen.
Die Patienten werden in die Einleitung gefahren und an die Mitarbeiter der Anästhesieabteilung übergeben.
Nach Einleitung der Narkose werden die Patienten in den Op. gefahren
und von Anästhesisten Operateuren und Op-Personal gemeinsam gelagert
und entsprechend der geplanten Operation vorbereitet.
Wenn die Operation beendet, der Wundverband platziert und die Narkose
ausgeleitet ist, werden die Patienten zum Aufwachraum gefahren und mit Hilfe des Operateurs ins Bett zurückgelegt.
Die Übergabe an die Mitarbeiter des Aufwachraumes findet durch den Anästhesisten statt.
Einleitung
Der Raum vor dem Op. In dem die Patienten die Narkose oder Regionalanästhesie bekommen.
HF-Chirurgie
Mit hochfrequenten Wechselströmen mindestens 300000Hz (300kHz) kann man
menschliches Gewebe schneiden oder koagulieren, Blutungen werden
vermieden. Man unterscheidet monopolare und bipolare Chirurgie. Bei der
monopolaren Chirurgie wird der vom Generator erzeugte Strom über eine
möglichst kleine aktive Elektrode, z.b. eine Nadel, eine hohe
Stromdichte erreicht, die das Gewebe schneidet, der Strom wird über die
möglichst große Neutralelektrode und eine geringe Stromdichte wieder in
den Generator zurückgeführt. Beim bipolaren arbeiten fließt der Strom
nur zwischen z.b. den Branchen einer Pinzette.
Instrumentieren
Die Instrumentierenden führen eine chirurgische Händedesinfektion durch
und ziehen sterilen Kittel und Handschuhe an, die Tische werden mit
sterilen Einmaltüchern bezogen, mit den sterilen Instrumenten, Nähten,
Tupfern etc. gedeckt.Operateur und Assistenten werden Kittel und
Handschuhe angezogen.Nach Desinfektion des Wundgebietes wird der
Patient mit sterilen
Einmaltüchern abgedeckt. Alle benötigten Kabel und Schläuche werden an
die Geräte angeschlossen und auf ihre Funktion überprüft, bevor die
Operation beginnt. Sachgerechtes Instrumentieren setzt voraus, das die
Mitarbeiter den
Operationsablauf kennen, jederzeit ein bis zwei Schritte vorausdenken
und dem Operateur die richtigen Instrumente anreichen.
Neutralelektrode
Siehe HF-Chirurgie
Pflegen
Die Patienten können im Op ihre gewohnten – Aktivitäten des täglichen
Lebens (ATL) nicht oder nur teilweise selbst übernehmen, die Op-
Pflegekräfte sorgen, auch durch arbeiten nach Standards, selbst bei
kleinen oder Routine Op´s, dafür das die pflegerische Versorgung im
Sinne des Pflegeprozesses beibehalten wird.
Durch ständige Fortbildung auf dem aktuellen Stand sein um:
Rollbord
Ähnelt einem Brett, mit einer Kunststofffolie überzogen. Es wird halb
unter die Patienten geschoben, und die Patienten rutschen darüber auf
den Op. Tisch.
Schleuse
Die Schleuse für Patienten soll uns helfen, möglichst wenig Keime mit
dem Patienten in den Op. kommen zu lassen, auch deshalb wird nach dem
umbetten auf den Op.- Tisch, und abdecken mit dem Frotteetuch das
Op-Hemd ausgezogen. Patienten die nicht selbst auf den Op.-Tisch
rutschen können, werden mit Hilfe eines sogenannten Rollbords auf den
Op.- Tisch gelagert.
Springen
Der Springer prüft und bereitet die verschiedenen Geräte im Op. vor.
Einschleusen der Patienten. Dokumentation aller relevanten Daten. Ver-
und Entsorgen der Instrumente. Zuarbeiten für den Instrumentierenden.
Lagern und vorbereiten des Patienten. Steriles ankleiden der
Operateure. Licht einstellen. Anreichen weiterer Materialien wie Fäden,
Implantate, spezielle Instrumente etc. Mithilfe beim anlegen des
Verbandes. Vorbereiten der nächsten Operation, zusammenstellen der
hierfür benötigten Materialien. Zwischen den Operationen die Reinigung
des Op. Durchführen, für die nächste Operation den Saal aufrüsten.
29.06.2012 |
9:00 h
Seminarraum 106
Praktischer Grundkurs zur Erlernung von Basistechniken der lokalen Lappenplastiken zur Defektdeckung. Der Kurs ist konzipiert für alle Assistenzärzte in der Weiterbildung zum Facharzt in einem chirurgischen Fach (Common Trunk).
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